April 7, 2026

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Purity Meets e-Performance The New All Electric Porsche Vision 357 Speedster

Image Credit: Porsche Media


US-Debüt bei der Rennsport Reunion im September

Mit der Weltpremiere des Porsche Vision 357 Speedster feiert Porsche das 30-jährige Jubiläum des berühmten Goodwood Festival of Speed gebührend. Das neue Konzeptfahrzeug ist das Schwestermodell des Porsche Vision 357, mit dem der Sportwagenhersteller sein eigenes Jubiläumsjahr eröffnete. Designtechnisch ist die Studie eine Hommage an den 356, technologisch basiert der vollelektrische Porsche Vision 357 Speedster jedoch auf dem 718 GT4 e-Performance.

"Der Porsche Vision 357 ist eine Anspielung auf die erste Porsche-Baureihe, den Traumsportwagen von Ferry Porsche. Und da sich der 356 sowohl als Cabriolet als auch als Coupé in das kollektive Markengedächtnis eingebrannt hat, gilt für das Konzeptfahrzeug die gleiche Logik: Es kann nur zwei geben", sagt Michael Mauer, Vice President Style Porsche. "Der Porsche Vision 357 Speedster verkörpert die Essenz der Marke. Fahrspaß und Fahrdynamik kombiniert mit einer extrem reinen Form. Wie schon der Mission X, den wir erst vor wenigen Wochen vorgestellt haben, zeigt dieses Modell, dass auch bei frischen Design-Genen die Porsche-DNA durchscheint."

Der Vision 357 Speedster basiert auf der Technik des Porsche 718 GT4 e-performance - die Elektromotoren und die Batterietechnologie stammen aus dem Mission R, das Fahrwerk aus dem 718 GT4 Clubsport. Nach ihrer Weltpremiere auf dem Goodwood Festival of Speed wird die Designstudie Ende September auf der diesjährigen Rennsport Reunion in den USA zu sehen sein.

Außendesign: verkürzte Frontscheibe und einseitiges Tonneau Cover
Das Konzeptfahrzeug Vision 357 Speedster hat die für einen Speedster typische verkürzte Windschutzscheibe, die die monolithische Karosserie des Fahrzeugs noch stärker betont. Über die rechte Seite des Wagens spannt sich eine Tonneau-Abdeckung, wie sie früher bei offenen Sportwagen üblich war. Die Kopfstütze des Fahrers scheint in der Luft zu schweben, denn dahinter befindet sich ein technisch gestaltetes Überroll-Element aus Kohlefaser. Dahinter befinden sich die Ladeklappe und die Verankerung für das klassische Speedster-Verdeck.

Das zweifarbige Konzept mit den beiden Grautönen Marble Grey und Grivelo Grey Metallic ist von historischen Vorläufern des Motorsports inspiriert, wie etwa dem vorderen Stoßfänger zum Schutz vor Steinschlag und den vorderen Kotflügeln, die in der dunkleren Metallicfarbe gehalten sind. Auch die Vorderräder sind in Grivelo Grey Metallic lackiert. Dazu gesellen sich Kontraste in Miami Blue, zum Beispiel an den Schnellverschlüssen der umlaufenden Motorhaube.

Das Jubiläumslogo mit der großen "75" und den beiden Jahreszahlen "1948" und "2023" ist in Grivelo Grey Metallic und Miami Blue gehalten - eine frische Alternative zu den Zierelementen des Coupés Vision 357, bei dem Rot als Zusatzfarbe verwendet wurde. Darüber befindet sich eine Einhorn-Grafik vor den Hinterrädern. Das Fabelwesen wurde von den Porsche-Designern, die auch den prägnanten Speedster"-Schriftzug entworfen haben, eigens für das Konzeptfahrzeug gezeichnet. Kameras ersetzen die Außenspiegel. Sie befinden sich nicht wie bei den klassischen Vorgängern an den Türen, sondern weiter vorn an den Kotflügeln. Beim offenen 357 haben sie eine neue, aerodynamisch optimierte Form, die an Tragflächen erinnert.

Andere Details des Außendesigns sind vom Vision 357 Concept Coupé bekannt, das Anfang des Jahres gezeigt wurde: Das Vier-Punkt-Lichtsignet an der Front erinnert mit seinem runden Design an den Porsche 356. Die Rückleuchten sitzen hinter einem Muster aus in die Karosserie gefrästen Punkten. Eine weitere Anspielung auf die erste Porsche-Baureihe ist das vertikale Grillmuster am Heck. Die dritte Bremsleuchte ist in das Grilldesign integriert.

Die breite Spur verleiht dem Auto einen breiteren Stand und verbessert die Fahrstabilität. Die 20-Zoll-Räder sind aus Magnesium gefertigt und mit Nabendeckeln und Zentralverschlüssen aus Kohlefaser ausgestattet. Auch optisch erinnern sie an ein legendäres Porsche-Rad: Die 356 A und 356 B mit Trommelbremsen hatten Felgen mit dem auffallend großen Lochkreis von 205 Millimetern.

Innenraumgestaltung: Fahrerorientiertes Cockpit
Der Innenraum ist auf das Wesentliche reduziert und ganz auf den Fahrer zugeschnitten. Die tief liegende Sitzposition ist ein sportlicher Ausdruck. Die Sitzschale aus kohlefaserverstärktem Kunststoff ist in das Monocoque integriert. Der Fahrer sitzt auf mit Racetex bezogenen Polstern und wird von einem Sechspunktgurt mit einem Miami Blue-Gurtband festgehalten. Das Kombiinstrument sitzt als transparente Fläche über der Lenksäule. Die einzelnen Bedienelemente greifen die Akzentfarbe Miami Blue des Exterieurs wieder auf.

Das gesamte Armaturenbrett ist mit einem Kohlefaser-Finish verziert. Als Alternative zu einem herkömmlichen Handschuhfach können die Miami Blue Bänder im oberen rechten Bereich zur Befestigung von Zubehör genutzt werden. Einfache Stoffriemen ersetzen die herkömmlichen Türgriffe. Dieses vom Rennsport inspirierte Detail spart Gewicht.

... Notizen von SP

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