Expertise For The Future For Emission-Free Mobility Image Credit: Daimler AG
Expertise For The Future For Emission-Free Mobility
The Competence Center For Emission-Free Mobility (KEM) In Mannheim Is Celebrating Its 25th Anniversary – Preparations For The Series Production Of Battery Packs Are Gaining Speed.
- A quarter of a century of prototypes, small-series production runs and series start-ups of low-emission and emission-free vehicles in Mannheim
- Series production of battery packs for the eActros and eCitaro benefits from an experienced team
- Dr. Frank Reintjes, Leiter Global Powertrain, E-Mobility und Produktionsplanung bei der Daimler Truck AG: “Bei Daimler Trucks & Buses verfolgen wir eine nachhaltige Geschäftsstrategie mit dem Ziel, CO₂2-neutraler Straßentransport. Dies kann nur durch elektrische Nutzfahrzeuge mit Batterie- oder Brennstoffzellenantrieb realisiert werden. Wir entwickeln beide Technologien zur Serienreife weiter: Ab 2021 bringen wir batterieelektrische Lkw auf den Markt, bis Ende der 2020er Jahre folgen dann Wasserstoffantriebe.”
- Andreas Moch, Leiter des Mercedes-Benz Werkes Mannheim: “Uns ist es sehr wichtig, Innovationen in der Produktion neuer Antriebstechnologien zügig umzusetzen und in die Serienproduktion zu bringen. Und genau da liegen die Expertise und die Kompetenz von KEM. Gerade in der aktuellen Transformation der Automobilindustrie ist das von allergrößter Bedeutung.”
- Georg Klohr, Leiter des Kompetenzzentrums für Emissionsfreie Mobilität: “In den letzten fünfundzwanzig Jahren haben wir mit einer Vielzahl von Technologien eine beachtliche Erfahrung gesammelt. Mit diesem Wissen sind wir für die Zukunft sehr gut aufgestellt. Schon heute steckt in jedem Daimler-Fahrzeug mit alternativem Antrieb auch ein Stück KEM-Expertise. Und darauf sind wir sehr stolz!”
Jubiläum in Mannheim: Seit fünfundzwanzig Jahren ist das Kompetenzzentrum Elektromobilität (KEM) die Pilotfabrik für Fahrzeuge mit alternativen Antrieben der Daimler AG. Als Entwicklungspartner im Unternehmen baut das KEM Prototypen, fertigt Kleinserien und bereitet die Serienanläufe vor. Damit schlägt es die Brücke zwischen der Fahrzeugentwicklung und der Großserienproduktion. Hauptsächlich widmet sich das KEM der Einführung und Integration von Elektro- und anderen alternativen Antrieben in die Serienproduktion. Gleichzeitig gehört die Auslegung von Fertigungslinien mit Spitzentechnologien zu den Kernkompetenzen des KEM. Mehr als 50 Ingenieurinnen, Meister und Mechatronik-Spezialisten bündeln hier ihr umfassendes Know-how, um neue Fertigungsprozesse für Komponenten von emissionsarmen und emissionsfreien Fahrzeugen wie z.B. Batteriepaketen oder kompletten Batteriesystemen zu definieren.
Dr. Frank Reintjes, Leiter Global Powertrain, E-Mobility und Produktionsplanung der Daimler Truck AG: “Bei Daimler Trucks & Buses verfolgen wir eine nachhaltige Geschäftsstrategie mit dem Ziel einer CO₂2-neutrale Form des Straßentransports. Dies lässt sich nur mit elektrisch betriebenen Nutzfahrzeugen mit Batterie- oder Brennstoffzellenantrieb realisieren. Wir entwickeln beide Technologien kontinuierlich zur Serienreife: Batterieelektrische Lkw bringen wir ab 2021 auf den Markt, Wasserstoffantriebe folgen bis Ende der 2020er Jahre. Diese Fahrzeuge werden sich aber nur dann am Markt durchsetzen, wenn sie für unsere Kunden wirtschaftlich sind und die nötige Ladeinfrastruktur zur Verfügung steht. Hier sind wir insbesondere auf unsere politischen Vertreter angewiesen, damit die geeigneten Rahmenbedingungen geschaffen werden.”
Serienproduktion von Batteriepacks und -systemen “Made in Mannheim”
Das Kompetenzzentrum für emissionsfreie Mobilität ist bereits in den Anlauf der Serienfertigung des vollelektrischen Stadtbusses Mercedes-Benz eCitaro involviert, der seit Ende 2018 in Mannheim gefertigt wird. Seitdem werden im KEM Batteriemodule zu Batteriesystemen für den eCitaro vormontiert. Diese werden während der Montage des Stadtbusses auf dem Dach montiert und auch im Motorraum verbaut. Aufgrund dieser Expertise wird im KEM auch die Serienfertigung von Batteriepacks für den ab 2021 geplanten eActros stattfinden.
Daimler will continue to rely on the Competence Center in the future
Im Rahmen des im Februar 2019 mit dem Betriebsrat vereinbarten Zukunftspakets wurde ein Investitionsvolumen im zweistelligen Millionenbereich für den Mercedes-Benz Standort Mannheim angekündigt. Davon profitiert auch KEM, das eine Schlüsselrolle in der nachhaltigen Unternehmensstrategie der Daimler Truck AG spielt. Denn neben seiner fünfundzwanzigjährigen Erfahrung ist die neue Produktionshalle von KEM mit modernsten Geräten ein erheblicher Vorteil. Das seit 2016 in Betrieb befindliche 15.000 Quadratmeter große Gebäude beherbergt die notwendige Ausrüstung für fahrzeugspezifische Hochvoltanwendungen sowie Anlagen zur Herstellung von Wasserstofftanksystemen einschließlich Hochdruck-Dichtheitsprüfsystemen.
“Für uns ist es sehr wichtig, Innovationen in der Herstellung neuer Antriebstechnologien rasch umzusetzen und in die Serienproduktion zu bringen. Und genau das ist die Kernkompetenz und Expertise von KEM. Insbesondere im Zuge des aktuellen Wandels der Automobilindustrie ist dies von größter Bedeutung”, sagt Andreas Moch, Leiter des Mercedes-Benz Werks in Mannheim.
A success story with a secure future – the Competence Center for Emission-Free Mobility
The Competence Center was founded in 1994 for emission-free commercial vehicles and began solely as an experimental workshop for new drive systems. One of its first projects was the assembly of T1-model vehicles – the predecessor of the Sprinter – with electric drives in 1996. Over the past decades, its focus of development as well as production have been diverse and wide-ranging, based on the most recent events and trends. For example, its focus was primarily on natural gas drives in the early 2000s, while it has been shifting more and more to electric drivetrains and battery technologies in the past years. Most recently, KEM has completed the assembly of eActros trucks for customer testing in a team effort with the Mercedes-Benz sites in Wörth and Stuttgart. Among other things, KEM took over the training and qualification of employees with regard to the new technology and its corresponding production processes.
Wie Georg Klohr, Leiter des Kompetenzzentrums emissionsfreie Mobilität, zur zunehmenden Relevanz alternativer Antriebe in den letzten Jahren feststellt: “In den letzten fünfundzwanzig Jahren haben wir erhebliche Erfahrungen mit einer Vielzahl von Technologien gesammelt. Mit diesem Wissen sind wir für die Zukunft sehr gut aufgestellt. Schon heute steckt in jedem Daimler-Fahrzeug mit alternativem Antrieb auch ein Stück KEM-Expertise. Und darauf sind wir sehr stolz!”
Mannheim – a Daimler Truck AG production site that is steeped in tradition
Mercedes-Benz und Mannheim verbindet eine ganz besondere Geschichte. Am 29. Januar 1886 erfand hier der Ingenieur Carl Benz das erste Automobil der Welt unter der Patentnummer 37435 – das Benz Patent-Motorwagen. Was heute das Mercedes-Benz Werk Mannheim ist, wurde 1908 in Luzenberg, Mannheim-Waldhof gegründet. Heute beschäftigt der Standort Mannheim über 8.600 Mitarbeiter in der Fertigung von Motoren und dazugehörigen Komponenten für Nutzfahrzeuge sowie in der Produktion von Bussen. Das Werk ist mit seiner Gießerei einer der weltweit führenden Hersteller von Gusseisen-Fahrzeugkomponenten. Auch werden im “European Center for Reconditioned Engine Production” Motoren für Nutzfahrzeuge und PKW aufbereitet.
Darüber hinaus ist das Werk die Heimat der großen Familie der Mercedes-Benz Citaro Stadtbusse. Vom Rohbau bis zur Endmontage wird der Citaro komplett in Mannheim gefertigt. Die flexiblen Produktionsmethoden des Citaro decken das gesamte Antriebsportfolio ab – vom emissionsarmen Verbrennungsmotor über Varianten mit Hybrid- und Gasantrieb bis hin zum vollelektrischen eCitaro. Ergänzend dazu begleitet das Kompetenzzentrum für emissionsfreie Mobilität seit 25 Jahren die Antriebe der Zukunft für alle Fahrzeugsegmente von der Prototypen- bis zur Serienfertigung. Ausbildung und Fachkräftesicherung sind in Mannheim ebenso wichtig: Seit mehr als 100 Jahren werden hier junge Menschen ausgebildet; insgesamt knapp 11.000 seit Einführung der Berufsausbildung.

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